KI & Digital Health - Mehrwert für die Patenten:innenversorgung

Künstliche Intelligenz hat 2025 den Sprung vom Versprechen zum echten Produktivitätsfaktor in der Versorgung vollzogen. Der bvitg begleitet diesen Wandel durch intensive Gremienarbeit für einen regulatorischen Rahmen, der Sicherheit garantiert, ohne die europäische Innovationskraft durch Überregulierung zu ersticken.

Künstliche Intelligenz ist 2025 in der Versorgung angekommen: Sie priorisiert radiologische Befunde, strukturiert Arztbriefe automatisiert und unterstützt bei der Analyse komplexer Medikationsdaten. Das Ergebnis sind spürbare Entlastungseffekte für Fachkräfte, schnellere Prozesse und datenbasiertere Entscheidungen. KI ist damit ein konkreter Produktivitätsfaktor – nicht nur ein Innovationsversprechen.

Für den bvitg war KI 2025 ein Schwerpunkt der Verbandsarbeit, gebündelt in der Arbeitsgruppe „Cloud und KI“. Inhaltlich ging es u.a. um die regulatorische Einordnung medizinischer KI, die Verzahnung mit bestehendem Medizinprodukterecht und Datenschutz sowie um praktikable Leitlinien für Hersteller. Der Verband betont: Gesundheits-KI braucht klare, risikoadäquate Regeln – keine pauschale Hochrisiko-Einstufung.

Mit Blick auf 2026 und die Umsetzung des europäischen AI Acts setzt sich der bvitg für einen ausgewogenen Ordnungsrahmen ein, der Sicherheit und Vertrauen schafft, zugleich aber Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Europa sichert. Entscheidend wird sein, ob Regulierung als Innovationsbremse oder als verlässlicher Rahmen für verantwortungsvolle KI wirkt.