Der Start der ePA in 2025
Der Start der ePA in 2025: Vom digitalen Archiv zum echten Werkzeug für die Versorgung. Durch nahtlose System-Integration und klare Standards schafft der bvitg als Branchenverband den Mehrwert für Praxen und Patienten.
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist 2025 nicht nur formal gestartet – sie zeigt bereits messbare Effekte im Versorgungsalltag. Wenn Befunde, Medikationspläne und Entlassbriefe strukturiert vorliegen, werden Doppeluntersuchungen vermieden, Abstimmungen beschleunigt und Therapieentscheidungen fundierter getroffen. Ihr Nutzen entsteht dort, wo Informationen ohne Medienbruch im Behandlungskontext verfügbar sind.
Entscheidend ist deshalb die konsequente Integration in die Primärsysteme der Praxen und Einrichtungen. Die ePA darf kein paralleles Archiv sein, sondern muss sich nahtlos in bestehende Praxis- und Kliniksysteme einfügen. Nur wenn Ärzt:innen und Praxisteams in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung effizient auf relevante Daten zugreifen können, entsteht echter Mehrwert. Hersteller übersetzen regulatorische Vorgaben und Interoperabilitätsstandards in praxistaugliche, nutzerfreundliche Lösungen.
Der bvitg hat den Rollout, u.a. in seiner Projektgruppe „ePA für alle“ aktiv begleitet und sich für verbindliche, praktikable Interoperabilitätsstandards, stabile Schnittstellen und klare Verantwortlichkeiten zentrale Erfolgsfaktoren stark gemacht.
Als Brücke zwischen den Akteuren hat der bvitg den Dialog kontinuierlich moderiert, Herausforderungen adressiert und erfolgreiche Pilotprojekte sichtbar gemacht. Diese Beispiele zeigen: Wo alle Beteiligten – von der Praxis über die Industrie bis zur Selbstverwaltung – koordiniert zusammenarbeiten, wird die ePA vom gesetzlichen Auftrag zum praktischen Instrument. Nicht als abstraktes Digitalprojekt, sondern als konkretes Werkzeug für bessere Versorgung.