Interview Brenya Adjei

Fragen und Antworten zur digitalen Kommunikation im Gesundheitswesen: Brenya Adjei, Geschäftsführerin bei der gematik GmbH über Chancen, Herausforderungen und die Rolle der ePA.

Portraiit von Brenya Adjei

Mit welchen Stakeholdern im Gesundheitswesen kommunizieren Sie in Ihrer Funktion? 

Ich verantworte in der Geschäftsführung der gematik die Bereiche Personal, IT und Kommunikation. Dabei kommuniziere ich mit den Mitarbeitenden, den Gesellschaftern und Partnern sowie der Öffentlichkeit.

Auf welche Weise(n) kommunizieren Sie mit wem?

Für den Austausch nutze ich einen Mix aus Präsenz, hybrid und remote, mündlich und schriftlich, 1:1 oder im Team, interne und externe Soziale Medien und Events. Dialog und innovative Formate halte ich für sehr wichtig.

Wo gäbe es im Hinblick auf die Kommunikation mit anderen Stakeholdern Optimierungspotenziale und was läuft schon richtig gut?

Wir bringen heute bei Events alle an einen Tisch oder informieren via Newsletter und Webseite. Unsere Digitalveranstaltungen und Erklärvideos kommen gut an, diese werden wir zeitgemäß weiterentwickeln und zudem auf Social Media noch stärker interagieren.

Wie kann die Digitalisierung dazu beitragen den Informationsaustausch im deutschen Gesundheitswesen zu verbessern? Haben Sie Bedenken im Hinblick auf den digitalen Informationsaustausch?

Für mich überwiegen die Chancen. Digitalisierung bedeutet Geschwindigkeit, KI Erleichterung und Automatisierung. Wichtig ist, damit verantwortungsvoll umzugehen!

Anschließend die obligatorische ePA-Frage: Auch die ePA wird großen Einfluss auf die Kommunikation im Behandlungskontext haben. Wie sehen Sie die Einführung und was sollte die ePA künftig abbilden können?

Dank der ePA für alle finden die Gesundheitsdaten ein zentrales Zuhause. Das ist ein großer Schritt vorwärts bei der sektorübergreifenden Zusammenarbeit sowie für mehr Transparenz und Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten. Wir werden von einer besseren Versorgung basierend auf Daten profitieren.